Die Forschung im Bereich der Audiologie stellt einen der Forschungsschwerpunkte unserer Klinik dar. Ausführlichere Informationen zu den Forschungsschwerpunkten in der Audiologie finden Sie auf den entsprechenden Seiten in diesem Artikel. 


Tinnitus

Geräusche entstehen normalerweise durch physikalische Schwingungen. Die Ursache des subjektiven Tinnitus, einer bewussten Hör-Wahrnehmung, ist jedoch eine veränderte Nervenzellaktivität im Gehirn, die nicht durch ein physikalisches Schallereignis ausgelöst wird. Letztendlich ist nicht geklärt, worauf diese Veränderung der Nervenzellaktivität beruht, sie ist jedoch als indirekte Auswirkung eines Hörschadens anzusehen. 

Tinnitus wird nur vom Betroffenen selbst wahrgenommen. Daher kann die Tinnituslautstärke nur indirekt ermittelt werden. Eine teilweise von der Tinnituslautstärke unabhängige Größe ist zudem die mit dem Tinnitus einhergehende Belastung, welche zu einer entscheidenden Einschränkung der Lebensqualität führen kann.

Ziele der Arbeitsgruppe „Phoniatrie und Pädaudiologie“ sind eine Unterteilung der heterogenen Gruppe der Tinnituspatienten in therapierelevante Untergruppen, die funktionelle Analyse der im Gehirn mit Tinnitus assoziierten Veränderungen und die Entwicklung von Tinnitustherapien.

Arbeitsgruppe


Optimierung audiologischer Messverfahren

Die technologische Entwicklung erlaubt bei Hörgeräten eine Erweiterung des Hochtonbereiches auf 10kHz, wodurch eine verbesserte Wahrnehmung von Frikativen, z.B. Zischlauten, möglich wird und somit insbesondere bei Kleinkindern mit Hörstörungen eine verbesserte Sprachentwicklung zu erwarten ist.

Der erweiterte Frequenzbereich stellt jedoch höhere Anforderungen an die Hörgeräteanpassung und an die dafür benötigte Messtechnik. In der Arbeitsgruppe „Phoniatrie und Pädaudiologie“ werden daher neue Ansätze und Konzepte erforscht, die geeignet sind, die Hörgeräteanpassung im Hochtonbereich zu verbessern.

Arbeitsgruppe