Die allergischen Erkrankungen des Menschen – allen voran die allergische Rhinitis – finden nicht zuletzt aufgrund ihrer außerordentlich hohen Prävalenz in der öffentlichen und wissenschaftlichen Debatte zunehmende Beachtung. Nicht zuletzt die aktuellen Forschungsergebnisse zum Zusammenhang der allergischen Rhinitis mit den asthmatischen Erkrankungen sowie die Daten zum erheblichen Einfluss der allergischen Erkrankungen auf die Lebensqualität der Betroffenen hat die Aufmerksamkeit nochmals verstärkt. Neben der klinischen Auseinandersetzung mit dem Gebiet der Allergologie ist daher auch die allergologische Forschung integraler Bestandteil der Universitäts-HNO-Klinik Mannheim, wobei der wissenschaftliche Schwerpunkt vornehmlich im Bereich der allergischen Rhinitis zu Liegen kommt.

Ein wichtiger Grundstein in unserer wissenschaftlichen Tätigkeit ist die Unterstützung zahlreicher, vornehmlich pharmazeutischer Studien, auch als Studienzentrum beim multizentrischen Studien. Hierbei kann neben dem umfangreichen Patientenpool aus dem Bereich der klinischen Versorgung (Sprechstunde für Allergie- und Umweltmedizin) auch auf einen etablierten Pool aus Probanden- und Kontrollpersonen zurückgegriffen werden.

Darüber hinaus konnten in den letzten Jahren allerdings auch eine Reihe von Studien in Eigenregie durchgeführt werden. Neben wissenschaftlichen Arbeiten im Bereich der Grundlagenforschung zur immunologischen Wirkungsweise der spezifischen Immuntherapie, waren dies vor allem klinischen Studien zur Pathophysiologie und Klinik der saisonalen allergischen Rhinitis. Hierzu zählten u.a. Studien zum Einfluss der allergischen Rhinitis auf die Lebensqualität, die Schläfrigkeit am Tage und den Schlaf in Kooperation mit unserem Schlafmedizinischen Zentrum.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt im Bereich der Pharmakotherapie, hier u.a. auf der Wirkungsweise topischer Steroide bzw. auf der Entwicklung neuer Pharmaka.

Arbeitsgruppe

  • PD.Dr. med. J.U. Sommer

 Kooperationspartner