Hier finden Sie eine Übersicht über die verschiedenen Sprechstunden im ambulanten Bereich. Bitte beachten Sie, dass eine Behandlung nur mit und unter Vorlage eines gültigen Überweisungsscheins stattfinden kann.


Diagnose und Therapiezentrum (DTZ)

Im Diagnose- und Therapiezentrum sind die kassenärztliche Ambulanz mit 4 Behandlungseinheiten, die Notfallambulanz und zwei Eingriffsräume für Operationen in Teilnarkose zusammengefasst. Im DTZ werden ambulante Patienten, tagesstationäre Patienten und Arbeitsunfälle behandelt. Im DTZ erfolgt während der Öffnungszeiten auch die stationäre Aufnahme aller pflichtversicherten Patienten.

Die Notfallbehandlung außerhalb der Öffnungszeiten findet in der Zentralen Notaufnahme des Klinikums statt. Im DTZ werden jährlich über 25 000 Patienten behandelt. Das Spektrum reicht von der ärztlichen Versorgung bei Nasenbluten bis zu mikrochirurgischen Eingriffen des Mittelohres, von der Entfernung von Fischgräten bis zur Durchführung eines Luftröhrenschnittes. Dazu steht neben den Mitarbeitern des medizinisch-technischen Dienstes ein festes Team an Fach- und Assistenzärzten sowie von Oberärzten zur Verfügung.

Abgesehen von der Notfallbehandlung und von der konsiliarischen Behandlung von stationären Patienten anderer Fachdisziplinen ist für die Behandlung im DTZ die Vorlage eines gültigen Überweisungsscheines erforderlich.


Sprechstunde Prof. Hörmann / Privatambulanz

Die Sprechstunde von Prof. Dr. Hörmann ist erste Anlaufstelle für Privatpatienten und Selbstzahler. Hier werden sowohl ambulante als auch nachstationäre Behandlungen von Privatpatienten durchgeführt und Privatpatienten während ihres stationären Aufenthaltes betreut.

Termine können unter der Telefonnummer 0621 – 383 3965 vereinbart werden. Die Sekretärinnen der Privatsprechstunde - Frau Miehm und Frau Lindauer – werden Ihnen gerne behilflich sein.


Schlafmedizinische Sprechstunde

Die schlafmedizinische Sprechstunde dient als Bindeglied zwischen den betreuenden Ärzten und dem schlafmedizinischen Zentrum. Sie bietet Zeit für komplexere Fragestellungen und deren individuelle Lösungen. Unser interdisziplinäres schlafmedizinisches Zentrum bietet gleichfalls Therapiehilfen zu internistischen und neurologischen / psychiatrischen Krankheitsbildern, welche als Ursachen eines nicht-erholsamen Schlafes in Betracht kommen.

Die Sprechstunde findet täglich statt. Termine können über unsere vereinbart werden. Voraussetzung ist die gültige Überweisung eines Arztes.


Sprechstunde für Allergie- und Umweltmedizin

Die Universitäts-HNO-Klinik Mannheim betreibt eine eigene Sprechstunde für Allergie- und Umweltmedizin, um der wachsenden Bedeutung und zunehmenden Verbreitung von allergischen und umweltbedingten Erkrankungen Rechnung zu tragen. Die ärztliche Leitung der Sprechstunde obliegt Herrn Dr. med. C. Thorn. Es besteht ferner eine enge Kooperation mit dem Rhinologischen Zentrum in Wiesbaden (Prof. Dr. L. Klimek).

Die Sprechstunde soll als Anlaufstelle für Patienten dienen, die unter allergischen und umweltbedingten Beschwerden im Bereich der Atemwege leiden. Hierzu zählt vor allem die durch Pollen verursachte allergische Entzündung der Nase – also der Heuschnupfen – sowie alle weiteren allergischen Erkrankungen der oberen Atemwege, verursacht zum Beispiel durch Hausstaubmilben, Schimmelpilze oder Tierhaare. Wir verfügen in diesem Zusammenhang über ein breites Spektrum an allergologischer Diagnostik einschließlich Haut- und Bluttests sowie Funktions- und Provokationstestungen. Wenn Sie unter unklaren Beschwerden der oberen Atemwege leiden und eine Allergie als Ursache vermuten oder falls bei Ihnen eine Allergie bereits bekannt ist und Sie eine qualifizierte Beratung oder Therapie wünschen, sind Sie uns herzlich willkommen.

Die Sprechstunde für Allergie- und Umweltmedizin findet Montags und Mittwochs zwischen 12:00 und 15:30 Uhr statt. Termine können über die  vereinbart werden. Gesetzlich versicherte Patienten benötigen die gültige Überweisung eines Arztes.


Sprechstunde für Riech- und Schmeckstörungen

Die Sprechstunde für Riech- und Schmeckstörungen unter der Leitung von PD Dr. med. U. Sommer betreut Patienten mit Riech- und. Die Sprechstunde betreut Patienten mit Störungen des Riech- und Schmeckvermögens unabhängig von der Ursache ihrer Beschwerden. Schwerpunkt der Sprechstunde liegt in der systematisierten Diagnostik der Erkrankung mit Hilfe von subjektiven und objektiven Untersuchungsmethoden sowie abhängig von der möglichen Ursache in einer zielgerichteten Therapie. Wenn Sie unter einer Einschränkung des Riech- oder Schmeckvermögens leiden, auf der Suche nach der Ursache Ihrer Beschwerden oder möglichen Therapiealternativen sind, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Die Sprechstunde findet jeden Mittwoch von 13:00 Uhr bis 15:30 Uhr statt. Termine können über die  der HNO-Klinik vereinbart werden. Gesetzlich versicherte Patienten benötigen eine gültige Überweisung eines Arztes.


Manuelle Medizin

Über ein Drittel aller Patienten in einer HNO-Praxis leiden unter Beschwerden, die von der Halswirbelsäule (HWS) ausgelöst oder verstärkt werden. Beim „funktionellen Defizit“ wie auch bei den Muskelverspannungen handelt es sich um reversible Störungen, die durch Manualtherapie erfolgreich behandelt werden können, wie z.B. durch osteopathische Techniken und die Atlas-Impuls-Therapie nach ARLEN. Typische Beschwerdebilder wie Kopfschmerzen, Schwindelberschwerden, geringgradige Schwerhörigkeiten, unklare Ohrschmerzen oder auch Tinnitus sowie Missempfindungen im Hals, Räusperzwang, Schluckstörungen oder Stimmtörungen mit Heiserkeit können in bestimmten Fällen auf ein funktionelles Defizit der HWS zurückgeführt werden und damit manualtherapeutisch behandelt werden. Erst in den letzten Jahren werden zunehmend die Zusammenhänge zwischen den Kiefergelenksstörungen und den Kopfgelenksstörungen erforscht. Es zeigt sich immer deutlicher, dass die Anpassung einer Aufbissschiene (z.B. beim Knirschen) erst nach einer HWS-Behandlung erfolgreich durchgeführt werden kann. Prof. Dr.med M. Hülse etablierte langjährig manualtherapeutische und osteopathische Techniken, welche durch Frau Dr.med. Ines Repik erfolgreich weitergeführt werden. .

Die Untersuchung der vertebragenen Störungen erfolgt im Zentrum für Neurootologie der Universitäts-HNO-Klinik. Termine können über die  der Klinik vereinbart werden. Da diese Ambulanz allerdings keine Kassenzulassung für Manualtherapie hat, kann die Manualtherapie an der Universitäts-HNO-Klinik Mannheim kann nur privatärztlich erfolgen.


Keloidsprechstunde

Die Hals-Nasen-Ohren-Klinik der Universitätsmedizin Mannheim (UMM) hat ein Verfahren entwickelt, mit dem Narbenwucherungen, so genannte Keloide, am Ohr dauerhaft erfolgreich behandelt werden können. Bei der multimodalen Behandlungsmethode kommt im Anschluss an die chirurgische Entfernung des Keloids und lokale Injektion von Kortikosteroiden ein neu entwickeltes Keloid-Kompressionssystem zum Einsatz, welches in enger Kooperation mit unserem Epithetiker (Brom Epithetik, Heidelberg) klinisch entwickelt und optimiert wurde. Der Einsatz dieses neu entwickelten Kompressionssystems für am Ohr befindliche Keloide führt zu einer Glättung und Abblassen der Narbe. Die dabei verwendeten Kompressionsschienen werden individuell angepasst, indem sie von der Ohrmuschel abgeformt werden. Sie ermöglichen eine hochpräzise Therapie, indem sie auf ein zehntel Millimeter genau Druck auf das Narbengewebe ausüben und somit die Neubildung des Bindegewebes minimieren.

Wenn Sie unter Keloiden im Gesichtsbereich leiden, können Sie einen  in unserer Keloidsprechstunde vereinbaren, die von Herrn Dr. med. Daniel Häussler an unserem Diagnose- und Therapiezentrum angeboten wird. Es handelt sich um ein  innovatives Therapiekonzept bestehend aus chirurgischer Entfernung, lokaler Cortison- und Kompressionstherapie.

Darüber hinaus sind wir als Zentrum für seltene otorhinolaryngologische Tumoren in der Datenbank Orphanet gelistet. Orphanet ist ein EU-gefördertes Projekt, das seit 1997 als europäische Online-Datenbank über alle Aspekte der seltenen Krankheiten informiert.

Es handelt sich bei der Behandlung um eine IGeL Leistung und wird nicht durch die gesetzliche Krankenkasse abgedeckt.

Links und Artikel

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Stimme und Sprache

Die Phoniatrie umfasst Erkrankungen und Störungen der Stimme, der Sprache und des Sprechens auf der Basis der anatomischen, physiologischen, diagnostischen und therapeutischen Grundlagen der Hals-Nasen-Ohrenheilkunde. Dieses Fachgebiet der Medizin wird in unserer Klinik von der Abteilung für Phoniatrie vertreten und wird klinisch von  Herrn Dr. med. R. Hülse geleitet. Ferner erfolgt in dieser Abteilung die Diagnostik und Therapie von Schluckstörungen.

Stimmstörungen können vom Kleinkindesalter bis ins hohe Alter auftreten. Bei Kindern stehen oft die Sprachentwicklungsstörungen im Vordergrund. Zu den Sprachentwicklungsstörungen gehört auch die Verstammelung der Sprache (einzelne Laute können nicht richtig ausgesprochen werden, am bekanntesten ist das Lispeln). Ziel der Behandlung ist immer, eine normale Einschulung des betroffenen Kindes zu erreichen. Zentrale Hörstörungen, Hörverarbeitungsstörungen usw. müssen phoniatrisch abgeklärt werden. Auch die Redeflussstörungen (Stottern, Poltern) sowie Aphasien und Artikulationsstörungen, die oft im Zusammenhang mit neurologischen Erkrankungsbildern auftreten, gehören in das Gebiet der Phoniatrie.

Termine für die Abteilung für Phoniatrie können über die  vereinbart werden. Gesetzlich versicherte Patienten benötigen eine gültige Überweisung eines Arztes.


Hörstörungen und Schwindel

In unserer Abteilung für Neurootologie, die Oberarzt Dr. med. R. Hülse geleitet wird, erfolgt die Diagnostik und Therapie von Hör- und Wahrnehmungsstörungen im Erwachsenen- und Kindesalter sowie die Abklärung von Ohrgeräuschen und fluktuierendem Hörvermögen. Die Abteilung verfügt über eine umfangreiche und moderne technische Ausstattung, die die Diagnostik aller relevanten Hörstörungen ermöglicht und die Einleitung einer zielgerichteten Therapie erlaubt. Diese kann je nach Befund entweder operativ oder konservativ im Sinne einer Hörgeräteversorgung sein, die wir in enger Abstimmung mit dem jeweiligen Hörgeräteakustiker einleiten und begleiten.

Schwindel ist ein Symptom, dem vielfältige Erkrankungen zugrunde liegen können. Etwa ein Drittel aller Schwindelbeschwerden sind auf Erkrankungen des Innenohres zurückzuführen, etwa ein Drittel auf neurologische und internistische Erkrankungen und etwa ein Drittel auf funktionelle Halswirbelsäulen-Störungen. Die differentialdiagnostische Abklärung und Therapie der Innenohrerkrankungen sowie der Halswirbelsäulen-bedingten Schwindelbeschwerden erfolgt ebenfalls in der Abteilung für Neurootologie.

Liegt bei Ihnen oder Ihrem Kind eine Hörstörung vor oder wird eine solche auch als Ursache einer kindlichen Entwicklungsverzögerung vermutet, so können Sie einen Termin über unsere  vereinbaren. Dies gilt auch für Patienten mit unklaren oder chronischen Schwindelbeschwerden. Gesetzlich versicherte Patienten benötigen eine gültige Überweisung eines Arztes.